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Neckarsulm

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Exelliste zur Planungsgrundlagen eines Sanitätsdienst

 

Sanitätswachdienste bei Veranstaltungen

 

Die umseitig beschriebenen Standards entsprechen den im DRK Landesverband Baden Württemberg geltenden Leitlinien zur Planung und Durchführung von Sanitätsdiensten bei Veranstaltungen

 Mit den umseitig beschriebenen Stufen unserer Sanitätswachdienste wollen wir ihnen als Veranstalter einen Überblick über den von uns gebotenen Leistungsumfang geben.

 Der Leistungsumfang unseres Sanitätswachdienstes ist vor der Veranstaltung mit dem Veranstalter und ggf. weiteren Beteiligten (Polizei, Feuerwehr, Behörden usw.) abzustimmen. Dabei sind Die Leitlinien des DRK, die Anforderungen des Veranstalters, behördliche Auflagen und Erfahrungswerte aus vergleichbaren Veranstaltungen zu berücksichtigen.

 Es ist ein Veranstaltungsprofil zu erstellen:

  • Handelt es sich um eine Hallen-, Stadion-, oder eine Freiluftveranstaltung?
  • Ermittlung der räumlichen Dimensionen
  • Bestimmung der erwarteten Personenzahl
  • Wie ist das Besucherprofil und damit das erwartete Besucherverhalten?
  • Sind außer den Besuchern auch Akteure zu betreuen?
  • Werden VIP’s erwartet?
  • Beschreibung des Gefährdungspotentials.

Bei der Veranstaltungsplanung zur Bewertung des Personal-, Material- und Fahrzeugbedarfes orientiert sich das DRK an den „MaurerAlgorithmen“

 

Informationen für Veranstalter

 Das Deutsche Rote Kreuz hat als Hilfsorganisation Aufgaben im Rahmen der Gefahrenab-wehr wahrzunehmen. Sollte während eines Sanitätswachdienstes das DRK einen entsprechenden Einsatzauftrag erhalten, kann es u. U. erforderlich werden, den Sanitätsdienst (–nach Rücksprache mit dem Veranstalter-) vorübergehend auf eine Mindeststärke zu reduzieren.

 

Ein Verletztentransport ist keine Regelaufgabe des Sanitätswachdienstes. Die setzt eine vertragliche Einbindung der Rotkreuz-Gliederung in den Rettungsdienst nach den Landesrettungsdiensgesetz und eine Abstimmung mit der Rettungsleitstelle voraus.

 

Wird in der Planung kein Einvernehmen bezüglich des vom DRK geforderten Leistungsumfangs mit dem Veranstalter erzielt, muss das Rote Kreuz von der Veranstaltungsbetreuung Abstand nehmen.

 

Das Rote Kreuz ist eine gemeinnützige Hilfsorganisation. Daher ist es dem DRK nicht möglich, kommerzielle Veranstaltungen ohne Erstattung seiner Aufwendungen zu betreuen.

 

Wir beraten Sie gerne: E-Mail Bereitschaftsleitung

 

Sanitätsdienst

 Sanitätswachdienst Stufe I

 

Kleiner Sanitätswachdienst (ohne KTW/RTW), mit geringem Gefährdungspotential für die Teilnehmer.

 Beispiele:

    • Theaterdienst
    • Kleines Vereinsfest
    • Kleine Sportveranstaltungen/ Sportfeste u.s.w.

Leistungsumfang

 Personal (mindestens)1/2

  • 2 Einsatzkräfte

Material (Grundausstattung) ³

  • Sanitätsmaterial (in Anlehnung an DIN 13155)
  • Krankentrage
  • Sauerstoff/Kältepack
  • Frühdefibrillator/Halbautomat*

Aufgaben

Die Einsatzkräfte leiten bei einem Notfall alle erforderlichen sanitätsdienstlichen Maßnahmen (einschließlich Reanimation und ggf. Frühdefbrillation) ein, veranlassen einen Notruf und übergeben den Patienten an den Notarzt/ Rettungsdienst.

 

  • Mindestalter des verantwortlichen EL 18 Jahre und vollständige Ausbildung.
  • Die Personalstärke und die Materialausstattung sind abhängig von der Veranstaltungsgröße, der zu betreuenden Personenzahl und dem Gefährdungspotential. Fahrzeugbesatzungen gelten grundsätzlich zusätzlich zum Personalbedarf. Das Rote Kreuz behält sich vor, zusätzliche Einsatzkräfte für besondere Aufgaben oder Praktikumszwecken einzusetzen. Bei Bedarf wird das DRK zusätzliche RK-Organisationen in Alarmbereitschaft halten.
  • Ggf. sind Sanitätsräume, Zelte oder andere Einrichtungen erforderlich.
  • * Zusätzliche Ausstattungen sind nicht obligatorisch

Sanitätswachdienst Stufe II

 Mittlerer Sanitätswachdienst, mit geringem bis mäßigem Gefährdungspotential für die Teilnehmer.

Beispiele:

    • Mittlere Sportveranstaltungen/ Sportfeste/kleine Umzüge
    • Mittlere Stadt- oder Vereinsfeste u.s.w.

Leistungsumfang

 

Personal (mindestens) 1/2

  • Berechnung der Einsatzkräfte nach Grundlage des „Maurer - Algorithmus“

Material

  • Grundausstattung (siehe Stufe I)
  • Erweiterte Ausstattung nach Art der Veranstaltung (z.B. Notfallarztkoffer, besondere Rettungsgeräte)
  • Fahrzeuge KTW/RTW/GW      (i.d.R. als Behandlungsraum, nicht zum Patiententransport)

Aufgaben

Die Einsatzkräfte leiten bei einem Notfall alle erforderlichen sanitätsdienstlichen Maßnahmen (einschließlich Reanimation und ggf. Frühdefbrillation) ein. Sie veranlassen einen Notruf und übergeben den Patienten an den Rettungsdienst.

Patienten werden nur nach Rücksprache mit der Rettungsleitstelle transportiert.

Die Einsatzbereitschaft bleibt bei Patiententransporten erhalten.
 

Sanitätswachdienst Stufe III

 

Größerer Sanitätswachdienst und eventuell Rettungsdienst, mit erhöhtem Gefährdungspotential für die Teilnehmer.

 

Beispiele:

    • Größere Sportveranstaltungen/ Sportfeste/Stadionwachen
    • Große Umzüge
    • Größere Stadt- oder Vereinsfeste
    • Motorsportveranstaltungen u.s.w.

Leistungsumfang

 

Personal (mindestens) 1/2

  • Berechnung der Einsatzkräfte nach Grundlage des „Maurer - Algorithmus“
  • Eventuell Notarzt/Notärzte

Material

  • Grundausstattung (siehe Stufe I)
  • Erweiterte Ausstattung nach Art der Veranstaltung (z.B. Notfallarztkoffer, besondere Rettungsgeräte)
  • Fahrzeuge KTW/RTW/GW       (i.d.R. als Behandlungsraum, nicht zum Patiententransport)

Aufgaben

Die Einsatzteam’s führen bei einem Notfall alle erforderlichen sanitätsdienstlichen (eventuell auch rettungsdienstlichen/ärztlichen) Maßnahmen durch. Bereiten den Transport vor und übergeben den Patienten an den Rettungsdienst.

Patienten werden nur nach Rücksprache mit der Rettungsleitstelle transportiert.

Die Einsatzbereitschaft bleibt bei Patienten-transporten erhalten.

 E-Mail Bereitschaftsleitung

 

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